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Beitrag vom 06.05.2026
Backup der Geschichte 2.0. Geschichte erzählen im digitalen Zeitalter
LBI, AVIVA
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Backup der Geschichte 2.0." lädt das Leo Baeck Institute – New York | Berlin am 18. Mai 2026 zum Salongespräch mit Publikum in Berlin-Charlottenburg ein. Das Thema: "History Reloaded: Jugend, Erinnerung und neue Formen des Gedenkens". Wie historische Vermittlung heute funktioniert – zwischen Social Media, Print und den Herausforderungen (und Chancen) künstlicher Intelligenz diskutieren Sabeth Schmidthals und Oskar Sonneborn, moderiert von Sharon Adler.
"Backup der Geschichte 2.0."
Geschichte erzählen im digitalen Zeitalter
Was passiert mit der Erinnerung, wenn Zeitzeug:innen fehlen? Wie behaupten sich Fakten in einer Welt voller Reels, KI und Informationsflut?
Wir diskutieren, wie historische Vermittlung heute funktioniert – zwischen Social Media, Print und den Herausforderungen (und Chancen) künstlicher Intelligenz.
Am Montag, dem 18. Mai 2026 um 18:00 Uhr besprechen Sabeth Schmidthals und Oskar Sonneborn, moderiert von Sharon Adler, das Thema:
History Reloaded: Jugend, Erinnerung und neue Formen des Gedenkens.
Wie bringen wir junge Menschen dazu, sich für Geschichte zu begeistern, sie aus ihrer eigenen Perspektive neu zu verhandeln und Erinnerungsarbeit eigenständig und zeitgemäß zu gestalten?
Sabeth Schmidthals ist Geschichts- und Deutschlehrerin und in der historisch-politischen Bildungsarbeit tätig. Für ihr Engagement in der Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus und in der lokalen Erinnerungsarbeit wurde sie 2020 mit dem Obermayer Award ausgezeichnet. In ihrer Arbeit setzt sie sich insbesondere für ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein bei Jugendlichen ein.
Oskar Sonneborn ist Projektkoordinator bei der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Dort arbeitet er unter anderem im Förderprogramm JUGEND erinnert vor Ort & engagiert, das Projekte zur Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus unterstützt. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Förderung von Bildungs- und Erinnerungsprojekten mit jungen Zielgruppen sowie der internationalen Zusammenarbeit.
Sharon Adler ist Journalistin, Publizistin und Fotografin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins AVIVA-Berlin und Mitherausgeberin der Interviewreihe "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" im Deutschland Archiv Online der Bundeszentrale für politische Bildung. Für das Leo Baeck Institute – New York | Berlin moderierte sie u. a. Panels und Gespräche zu Themen wie Exil, Resilienz und Erinnerungskultur.
Die Salongespräche finden in Berlin Charlottenburg statt. Die Information zum Veranstaltungsort erhalten Sie nach der Anmeldung.
Die Veranstalter:innen, die Moderatorin und die Podiumsgäste freuen sich über Ihre Teilnahme. Melden Sie sich einfach über den untenstehenden Link an.
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind und der Veranstaltungsort nicht barrierefrei ist. Sollten Sie verhindert sein, wird um eine möglichst frühzeitige Abmeldung gebeten, damit freiwerdende Plätze an Nachrücker/-innen vergeben werden können.
Anmeldung: (Anmeldefrist: 13. Mai 2026) docs.google.com

Mehr Informationen www.lbi.org